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Ihre Fragen zum trockenen Auge ?




Der Expertenrat zum Thema Augenerkrankungen wurde von der anbietenden Firma bedauerlicherweise eingestellt. Daher lesen Sie zunächst unsere nachfolgenden Antworten auf häufig gestellte Fragen, und wenden Sie sich bitte an Ihrem Arzt oder Apotheker vor Ort. Er wird Sie gerne beraten.

Bitte lesen Sie aber zunächst hier nach:

Nachfolgend finden Sie einige häufig formulierte Fragen und Antworten, die mit Hilfe von Augenärzten und Apothekern zusammengestellt wurden.

Frage: Was kann passieren, wenn man Trockene Augen nicht behandelt ?

  • Antwort: Der Tränenfilm hat immunologische Funktionen, und er ernährt die Hornhaut, die selber keine Blutgefäße hat. Daraus ergibt sich bei mangelndem Tränenfilm die Gefahr von Infektionen und Hornhautschädigungen, wie Trübung oder Entzündung. Dies wiederum kann ernste Folgen für das Augenlicht haben.

Frage: Wie unterscheidet man Trockene Augen von einer Bindehautreizung ?

  • Antwort: Eine Bindehautreizung ist selten chronisch, sie hat meistens eine akute Ursache: Chlorwasser, starke Sonneneinwirkung, Zugluft, Kosmetik, Staub o.ä.. Die Augenreizung sollte nach einigen Tagen und nach Beseitigung der Ursache von selber wieder ausheilen und mit gefäßverengenden Augentropfen (z.B. Tramazolin-Augentropfen) gelindert werden.
  • Trockene Augen haben eher langfristigen Charakter und treten in bestimmten Situationen auf: am Computer, beim Fernsehen, bei langen Autofahrten.
  • Die genaue Diagnose kann jedoch nur ein Augenarzt stellen.

Frage: Können Weissmacher wie Tetryzolin-Augentropfen Trockene Augen verursachen ?

  • Antwort: Ja. Die sogenannten Weißmacher gegen Augenreizungen wirken, indem sie die Blutgefäße der Bindehaut verengen und die Blutzufuhr in die Bindehaut verringern. Dadurch werden die Augen kurzfristig weiß, ein kosmetischer Effekt. Nach vier bis sechs Stunden kommt es zur reaktiven Hyperämie, d.h. die Blutgefäße weiten sich wieder, um die unterversorgte Bindehaut zu ernähren. Das Auge wird wieder rot, es muss erneut getropft werden.
  • Werden Weissmacher über längere Zeit angewendet, kann es zur Verhornung der Bindehaut und damit zum Verlust der tränenfilmproduzierenden Zellen kommen: Folge ist ein Trockenens Auge.
  • Weissmacher sollten immer nur kurzzeitig, maximal eine Woche angewendet werden. Ist die Augenreizung dann nicht verschwunden, liegt eine andere Ursache vor, die entsprechend behandelt werden muss.

Frage: Gibt es andere Arzneimittel, die als Nebenwirkung Trockene Augen verursachen ?

  • Antwort: Einige systemisch verabreichte Medikamente können die Entstehung von Trockenen Augen begünstigen, wenn sie in der Langzeitmedikation eingenommen werden. Hierzu zählen v.a. Betablocker gegen Bluthochdruck, trizyklische Antidepressiva, Schmerzmittel wie ASS, Antihistaminika, Östrogene, u.a. Hierzu sollte unbedingt ein Arzt befragt werden.

Frage: Was ist, wenn ein Patient über Augenschmerzen klagt ?

  • Antwort: Schmerzen am Auge sind immer ein Alarmsignal für eine ernsthafte Erkrankung. Dahinter kann sich auch ein akuter Glaukomanfall verbergen, der das Sehvermögen akut bedroht. Der direkte Weg zum Augenarzt oder in die Augenklinik ist dringend empfohlen.

Frage: Helfen Künstliche Tränen bei Heuschnupfen ?

  • Antwort: Aufgrund der durch die Augenallergie ausgelösten Schwellung der Bindehaut und des vermehrten Tränenflusses kann es zu Symptomen des Trockenen Auges kommen, da der Tränenfilm nicht mehr stabil ist.
  • Künstliche Tränen helfen, dieses Defizit auszugleichen. Außerdem spülen sie auf dem Auge auftreffende Allergene (z.B. Blütenpollen) aus dem Auge heraus. Bei leichteren Fällen von Augenallergien können sie Mittel der Wahl sein.

Frage: Ist Vitamin A in Augentropfen sinnvoll ?

  • Antwort: In Mitteleuropa kommt es nur unter extremen Bedingungen zu Vitamin A - Mangelerscheinungen. Insofern ist ein Zusatz von Vitamin A nicht notwendig bzw. überflüssig. Vitamin A ist nicht Bestandteil des natürlichen Tränenfilms.

Frage: Warum können Trockene Augen auch tränen ? Ein Widerspruch ?

  • Antwort: In manchen Fällen kann auch ein tränendes Auge Zeichen eines trockenen Auges sein. Wenn die Zusammensetzung des Tränenfilms fehlerhaft ist, dann verdunstet zuviel Tränenflüssigkeit von der Augenoberfläche oder die Tränen haften nicht mehr richtig an der Oberfläche.

Frage: Wie oft muss man Künstliche Tränen tropfen ?

  • Antwort: 3 - 5 mal täglich sollte ausreichen. Es ist jedoch unbedenklich, auch häufiger oder immer bei Bedarf zu tropfen.

Frage: Muss man Künstliche Tränen dauernd anwenden oder reicht es bei Bedarf ?

  • Antwort: Künstliche Tränen können sowohl in der Dauermedikation (auch über Jahre), als auch nur im Bedarfsfall angewendet werden.

Frage: Wie lange kann man Künstliche Tränen anwenden ?

  • Antwort: Es gibt keinerlei Anwendungsbeschränkungen für Künstliche Tränen, allerdings empfiehlt sich die Anwendung von unkonservierten Tropfen in der Dauertherapie.

Frage: Worin unterscheiden sich Künstliche Tränen ?

  • Antwort: Primär in ihrer Viskosität (Dünn- bzw. Dickflüssigkeit). Es gibt niedrigvisköse (dünnflüssige) Augentropfen, mittelvisköse Tropfen und hochvisköse (dickflüssige) Gele. Je visköser die Tropfen sind, desto länger haften sie an der Augenoberfläche. Die längere Haftung geht jedoch meist zu Lasten der klaren Sicht nach Applikation. Gele brauchen länger, um sich auf der Augenoberfläche zu verteilen. Niedrigvisköse Tropfen verteilen sich schnell und führen kaum zu Sichtbeeinträchtigungen. Sie sind daher auch besser für die Nachbenetzung von Kontaktlinsen geeignet.
  • Reine Cellulose-Präparate (HPMC, Hypromellose, o.ä.) können eher zu Schmiereffekten führen, was von manchen Patienten als unangenehm empfunden wird.
  • Alkohol-Präparate (Polyvinylalkohol) haben oft einen niedrigen pH-Wert, was zu leichtem Brennen führen kann. Ob ein negativer Einfluss auf die Lipidschicht des Tränenfilms besteht, ist nicht endgültig geklärt.

Frage: Können Künstliche Tränen dem Auge schaden ?

  • Antwort: Grundsätzlich NEIN. Aber die in den Tropfflaschen enthaltenen Konservierungsmittel können bei sehr häufiger Anwendung die Augenober- fläche beeinflussen oder allergisierend wirken. Daher ist es ratsam, unkonservierte zu benutzen.

Frage: Können sich die Augen an die Künstlichen Tränen gewöhnen, so dass es zu einer weiteren Verminderung der natürlichen Tränenproduktion kommt ?

  • Antwort: Nein, künstliche Tränen haben keinen pharmakologischen Effekt auf die Tränenproduktion.

Frage: Haben Künstliche Tränen Nebenwirkungen ?

  • Antwort: Nein. Es handelt sich nicht um Wirkstoffe, sondern nur um Tränenersatzflüssigkeiten, die keinerlei Effekte auf den Organismus haben. Sollten Sie unerwünschte Wirkungen feststellen, so prüfen Sie bitte, ob diese sich eventuell auf andere Medikamente zurückführen lassen oder suchen Sie einen Augenarzt auf.

Frage: Was ist, wenn bei Anwendung von Künstlichen Tränen keine Besserung eintritt ?

  • Antwort: Dann sollte ein Augenarzt aufgesucht, denn es könnte eine ernsthafte Augenerkrankung vorliegen, die einer gezielten fachärztlichen Therapie bedarf.

Frage: Kann man Künstliche Tränen mit Kontaktlinsen anwenden ?

  • Antwort: Dies ist sogar unbedingt zu raten. Allerdings muss es sich dann um unkonservierte Formen handeln, da die Konservierungsmittel in Augentropfflaschen schädlich für Kontaktlinsen sind.

Frage: Welche Künstliche Träne eignet sich für weiche und harte Kontaktlinsen ?

  • Antwort: Einige unkonservierte Tränenersatzmittel können sowohl bei harten als auch für weichen Kontaktlinsen angewendet werden.

Frage: Was bedeutet Nachbenetzung ?

  • Antwort: Nachbenetzung meint das Feuchthalten von harten und weichen Kontaktlinsen im Auge, damit diese im Tränenfilm schwimmen und nicht kratzen und nicht austrocknen.

Frage: Können die Kontaktlinsen bei Nachbenetzung mit entsprechenden Benetzungsmitteln im Bedarfsfall in den Augen verbleiben ?

  • Antwort: Ja, man kann diese Tropfen direkt auf die Linsen bzw. ins Auge applizieren.

Frage: Wann sollte ein Augenarzt aufgesucht werden ?

  • Antwort: Wenn die beschriebenen Maßnahmen und die Anwendung von künstlichen Tränen nach wenigen Tagen nicht zur Beschwerdefreiheit führen, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Dann haben die Symptome wahrscheinlich andere Ursachen, die nur der Augenarzt bestimmen kann.


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